Aufnahme und Eingewöhnung

Einzugsgebiet

Wir nehmen Kinder aus der Ortsgemeinde Windhagen auf. Windhagen gehört zur Verbandsgemeinde Asbach, Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz. Unser Haus befindet sich im Gewerbegebiet von Windhagen. Im Ort gibt es 2 weitere Kindertagesstätten: die kommunale Kita Spatzennest, sowie die katholische Kita und Familienzentrum St. Bartholomäus.

Aufnahmegespräch

Nach Zusage eines KiTa Platzes, findet das Erstgespräch zwischen der Familie, sowie einer pädagogischen Fachkraft statt. Hierbei erhalten die Eltern alle wichtigen Informationen über den KiTa Alltag und den Ablauf der Eingewöhnung.

Eingewöhnung angelehnt an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“

Unsere Eingewöhnung orientiert sich an dem „Berliner Modell“. Gerade in der Eingewöhnungszeit sind wir ganz nah und individuell bei den Kindern, den Eltern und den Bedürfnissen der Familien. Eine wichtige Voraussetzung für die positive Gestaltung dieser Zeit ist der enge Austausch zwischen den Erziehungspartnern. Die Gestaltung der Eingewöhnung wird durch das einfühlende Beobachten der pädagogischen Fachkraft bestimmt. Die erste Trennung kann erfolgen, wenn das Kind signalisiert:

  • Kontaktaufnahme zu anderen Kindern
  • Kontaktaufnahme zu pädagogischen Fachkräften, „sich trösten lassen“

Mindestens die ersten 3-5 Tage wird das Kind von einem Elternteil begleitet. Sie verbleiben dann circa für eine Stunde in der Einrichtung und lernen gegebenenfalls schon den Tagesablauf, sowie die verschiedenen Räumlichkeiten kennen.

Die Länge der Trennung wird individuell erweitert. Ein Elternteil sollte während der Eingewöhnung telefonisch erreichbar sein. Nach Abschluss der Eingewöhnungsphase findet ein Eingewöhnungsgespräch zwischen den Eltern und der pädagogischen Fachkraft statt.

Beziehungsvolle Pflege

Beziehungsvolle Pflege bedeutet für uns:

  • Begleitung beim An-/Aus- und Umziehen
  • Gestaltung der Essenssituation
  • Begleitung im Alltag sowie die Wickelsituation

Die pädagogische Fachkraft besucht während der Eingewöhnung mit dem Kind und dem Elternteil welches die Eingewöhnung begleitet, den Wickelbereich- damit das Kind diesen kennenlernt und die pädagogische Fachkraft beobachten kann, wie diese Situation zwischen Eltern und Kind gestaltet wird. Wir legen Wert darauf diese Situation so persönlich wie möglich zu gestalten. Dabei wird viel mit dem Kind kommuniziert und auf verbale und nonverbale Interaktionen reagiert. Ergänzend zum Elternhaus begleiten wir die Kinder beim Übergang zur Windelfreiheit.

Unsere Rolle als pädagogische Fachkraft

Grundsätzlich ist Haltung ein Muster des Denkens und Handelns. Unsere Aufgabe ist es, für das Kind da zu sein, ihm emotionale Sicherheit zu geben und es in seiner gesamten Entwicklung zu fördern. Das Kind zu beobachten und seine Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse zu erkennen ist Voraussetzung, um es entsprechend zu fördern und in seinem Tun zu begleiten und zu unterstützen. 

Aufbau sicherer Bindungen durch feinfühlige, verlässliche Zuwendung Die Fachkraft wird zur Bezugsperson – Grundlage für die kindliche Entwicklung Unterstützung bei der Trennung von den Eltern (besonders in der Eingewöhnung) Orientierung und emotionale Sicherheit geben

  • Beobachtung und Dokumentation der körperlichen, sprachlichen, motorischen und sozialen Entwicklung
  • Gestaltung anregender Situationen für:
    • Sinneswahrnehmung
    • Bewegung
    • erste Sprache
    • soziales Verhalten
  • Impulsgeber*in, ohne zu überfordern – Kinder entdecken in ihrem Tempo

§1 Förderung der Erziehung in Kindertagesstätten und in Kindertagespflege
  • Gestaltung eines strukturierten, aber flexiblen Tagesablaufs (Rituale, Übergänge)
  • Pflegehandlungen (Wickeln, Füttern, Einschlafbegleitung) sind pädagogische Momente
  • Förderung von Selbstständigkeit im Alltag (z.B. beim Anziehen oder Trinken)

  • Enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Transparente Kommunikation über Wohlbefinden, Entwicklung und Alltag des Kindes
  • Sensibler Umgang mit elterlichen Sorgen und kulturellen Unterschieden
  • Gemeinsame Verantwortung für das Kind: Erziehungspartnerschaft

  • Systematische Beobachtung (z.B. mit Portfolio oder Entwicklungsdokumentation)
  • Frühzeitiges Erkennen von Auffälligkeiten oder Förderbedarf
  • Kontinuierliche Reflexion der eigenen Haltung und Methoden
  • Teamarbeit und Austausch im Fachkollegium

  • Feinfühligkeit & Geduld
  • Fachwissen über frühkindliche Entwicklung
  • Flexibilität im Umgang mit Tagesverlauf, Bedürfnissen und Emotionen
  • Körperliche Nähe zulassen, aber professionell begleiten